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	<title>Dominion - Erweiterungen und Strategien für das Spiel des Jahres 2009 &#124; Dominionblog.de &#187; Späher</title>
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		<title>Späher</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Späher]]></category>

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Kosten: 4
Nutzen: Decke die obersten 4 Karten von deinem Nachziehstapel auf. Nimm alle aufgedeckten Punktekarten auf die Hand. Lege die übrigen Karten in beliebiger Reihenfolge verdeckt zurück auf deinen Nachziehstapel.
Kartentyp: Aktion

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<ul><span style="font-size: small;"> </span><span style="font-size: 4;"> </span></p>
<li><strong>Kosten: </strong>4</li>
<li><strong>Nutzen: </strong>Decke die obersten 4 Karten von deinem Nachziehstapel auf. Nimm alle aufgedeckten Punktekarten auf die Hand. Lege die übrigen Karten in beliebiger Reihenfolge verdeckt zurück auf deinen Nachziehstapel.</li>
<li><strong>Kartentyp: </strong>Aktion</li>
</ul>
<p>Der Späher gehört zu den Karten, deren Stärke man  nicht gleich einschätzen kann. Das liegt daran, dass die Stärke stark  von den anderen Karten im Vorrat abhängt. Auf den ersten Blick wird man  an den <span>Spion</span> erinnert, denn das war die  erste Karte, bei der man auf die nächste Karte im Nachziehstapel schauen  kann. Aber der <span>Späher</span> unterscheidet sich  doch stark vom <span>Spion</span>, da dieser keine  Angriffskarte ist und damit nur auf den eigenen Stapel wirkt.</p>
<p><strong>Basisfunktionen</strong></p>
<p><span>+1 Aktion</span> hilft einem,  wenn man danach noch weitere Aktionskarten spielen will, weil man dazu  dann nicht extra einen Aktionsgeber braucht (Dorf, Bergwerk,  Armenviertel, Jahrmarkt, …). Die Karte ist allerdings nicht handneutral,  denn die Anzahl der Karten in der Hand wird erst einmal um eins  reduziert, weshalb man nicht unbedingt 2 davon auf der Hand halten will.</p>
<p>Schauen wir kurz auf die  Kosten: Mit 4 gehört sie preislich in das Mittelfeld. Sollte man über  eine <span>Werkstatt</span> oder eine <span>Eisenhütte</span> verfügen, ist ein zusätzlicher Späher  im späteren Spielverlauf sicher eine gute Wahl.</p>
<p><strong>Spezielle Fähigkeit</strong></p>
<p>Kommen wir jetzt zu der speziellen Fähigkeit, die  eigentlich aus zwei Teilen besteht. Der erste: „ <span>Decke  die obersten 4 Karten von deinem Nachziehstapel auf. Nimm alle  aufgedeckten Punktekarten auf die Hand.</span>“ Hier ist der erste  Eindruck: „Was soll ich denn bitte mit den Punktekarten auf der Hand,  die bringen doch nichts.“ Das ist erstmal richtig, aber der Vorteil ist,  dass diese Punktekarten im nächsten Zug nicht stören. Somit ist der  Späher zwar keine Aktions-Dauerkarte, aber sein Ausspielen kann sich auf  die nächste Runde auswirken.</p>
<p>Der zweite Teil der speziellen Fähigkeit ist auch sehr  interessant: „ <span>Lege die übrigen Karten in  beliebiger Reihenfolge verdeckt zurück auf deinen Nachziehstapel.</span>“  Hierbei ist das Wort „<span>beliebig</span>“ von  großer Bedeutung, das heißt man kann sich aussuchen, in welcher  Reihenfolge man die Karten zurücklegt. Wenn man keine Aktionskarte hat,  mit der man weitere Karten nachziehen darf, ist das natürlich egal.  (Aussenposten betrachten wir hier nicht.) Aber wenn wir diese haben,  dann können wir uns überlegen, ob wir diese Aktionskarte spielen wollen  und welche wir ziehen. (Achtung, hier sollte man sich nicht vertun und  Aktionskonto und Reihenfolge im Blick behalten, also schön Zeit lassen  beim Zug ausführen.)</p>
<p>Alles  in allem sieht man, dass die Spielweise des Spähers nicht einfach ist  und verschieden angewendet werden kann. Entweder man bekommt ein paar  Punktekarten auf die Hand und der nächste Zug wird dann wahrscheinlich  stärker, oder man kann die oberen Karten seines Nachziehstapels  umsortieren und weiß, dass man z.B. mit dem Ausspielen der <span>Schmiede</span> Geld auf die Hand bekommt und nicht  Aktionskarten, die man nicht spielen kann, weil dann das Aktionskonto  leer ist.</p>
<p><strong>Kombination und  Strategien</strong></p>
<p>Interessant  wird es mit Kombikarten, so kann man mit dem Späher die Karten <span>Harem</span>, <span>Adlige</span>, <span>Große Halle</span> oder <span>Insel</span> auf die Hand nehmen. Vor allem beim Harem kann das dazu führen, dass  man die entscheidenden 8 Geld zusammen bekommt um eine <span>Provinz</span> zu kaufen. Für die Insel sei noch  gesagt, dass man hier ja gerne weitere Punktekarten hinschicken möchte,  das heißt der Späher ist ideal, um sich diese auf die Hand zu holen</p>
<p>Interessant ist es durchaus  auch, mit dem Späher bei 3 / 4 zu starten. Für 3 kauft man sich ein <span>Silber</span> und mit 4 den Späher, mit etwas Glück  kann man den Späher spielen und im nächsten Zug 5 oder sogar 6 Geld  halten und sich wertvolle Karten oder sogar Gold sichern. Diesen Start  würde ich aber nur empfehlen, wenn kein <span>Geldverleiher</span> oder <span>Baron</span> ausliegt, dort ist meistens  das Geld am Anfang sinnvoller investiert. Wenn man einen Baron hat, dann  ist der Späher natürlich ein willkommener Partner, da man sich dann zum  Baron das notwendige <span>Anwesen</span> auf die Hand  holen kann.</p>
<p>Ein Wort  noch zum <span>Bürokraten</span>: Der Späher ist hierzu  eine Konterkarte, da man die abgelegte Punktekarte wieder auf die Hand  bekommt.</p>
<p>Der Späher  passt auf den ersten Blick auch gut zu <span>Kapelle</span> und <span>Keller</span>. Wobei ich bei einer  Kapellen-Strategie lieber auf den Späher verzichte und versuche, diese  sauber durchzuziehen und vielleicht am Ende einen Späher kaufe, aber  nicht am Anfang. Genauso scheint Späher und Keller eine einladende  Kombination zu sein, aber dafür muss man am Anfang des Zuges sowohl  Späher als auch Keller auf der Hand halten, um erst mit dem Späher  Punktekarten zu bekommen, die man dann mit dem Keller ablegen kann.  Beide auf der Hand zu halten hängt stark vom Zufall ab und ist je nach  Deck zu unwahrscheinlich, um darauf zu spekulieren.</p>
<p>Noch eine Anmerkung, wie ich  den Späher im <span>Thronsaal</span> spiele, weil das  für Anfänger immer nicht einfach ist. Als erstes spiele ich den  Thronsaal, danach den Späher im Thronsaal. Das heißt ich bekomme +1  Aktion und schaue mir die oberen 4 Karten an. Die Punktekarten nehme ich  auf die Hand, die übrigen lege ich zurück. Dann wird der Späher das  zweite Mal gespielt, ich bekomme wieder +1 Aktion und ziehe die oberen 4  Karten und schaue sie mir an, wobei ich hier schon einige kennen  sollte, und nehme davon die Punktekarten auf die Hand. (Dies können  maximal nur so viele sein, wie beim ersten Mal, als der Späher  ausgespielt wurde.) Jetzt sortiere ich die restlichen Karten in  gewünschter Reihenfolge und lege sie zurück. Da man nicht 8 Karten  anschauen kann, sondern immer nur die oberen 4, ist der Späher nicht  sehr stark im Thronsaal, aber man erhält +2 Aktionen, was gut ist, falls  keine starken Aktionsgeber (Dorf und Co.) im Spiel vorhanden sind.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Der Späher ist sicherlich  immer einen Kauf wert. In knappen Partien kann er den entscheidenden  Vorteil bringen, wenn man am Ende das Gefühl der „Verstopfung“ durch  Punktekarten hat, weil das Spiel doch nicht so schnell entschieden ist  wie gewünscht.</p>
<p>Zum  Späher gibt es für euch von mir das Fazit: Kaufen, spielen, probieren  und viel Spaß haben!</p>
<p><strong>Dieser  Artikel steht unter CC-NC-SA</strong> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/</a>)</p>
<p><strong>Autor: <em>Markus</em></strong></p>
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