Februar 2011
Die Woche beginnt mit einer Geldkarte aus der aktuellesten Erweiterung Blütezeit. Wir fiebern ja alle (ich jedenfalls) bereits der nächsten Erweiterung Cornucopia entgegen und bis dahin haben wir (IHR!) es ja schon zum großen Teil geschafft die Karten zu beschreiben! Klasse Leistung!
Heute geht es um den Talisman, der für uns von Dunkelfussel beschrieben wurde.
Auf den ersten Blick eine einfache Karte, aber es lohnt sich tiefer einzusteigen und deshalb verpasst nicht den heutigen Artikel zum Talisman!

Und so langsam wird es auch bei den Alchemisten etwas gemütlicher. Obwohl man bei dieser Karte nicht von “gemütlich” sprechen kann. Es geht um die viel diskutierte Karte Bessesenheit! Man könnte sagen, dass es in der Welt von Dominion die teuerste Königreichkarte ist. Aber so teuer sie auch ist, so mächtig ist sie auch. Der Text ist schön ausführlich geworden und damit etwas länger, aber es handelt sich schließlich auch um eine komplexe Karte.
Über den Autor brauche ich nicht mehr viel Worte verlieren und so entlasse ich euch mit der Besessenheit ins Wochenende und wünsche euch viel Spaß mit dem Artikel. Danke kn1tt0r!

Autor kn1tt0r brauche ich wohl nicht mehr vorstellen, erweist er auch bei dem heutigen Artikel wieder einen großen Dienst. Der Navigator ist nämlich bei unserer letzten Dominion-Beliebtheitsliste nicht gut weggekommen und wurde von manchen als schlechteste Karte betitelt. Ob er aber einfach nur missachtet werden kann oder sich der Kauf durchaus lohnen kann, klärt der Artikel jetzt für euch auf.
Viel Spaß mit dem Navigator!

“Nicht super stark, nicht teuer”, aber eine gute Alternative? Mal wieder ist es kn1tt0r, der uns diesen super Artikel zu dem Perlentaucher liefert. Ich finde auch, dass er allzu häufig links liegen gelassen wird, kann man ihn meist super mit dem “Zweitkauf” kombinieren. Aber bevor ich zuviel vorweg nehme, schaut doch einmal den Artikel an, er wird euch wie immer über alle möglichen Vor- und Nachteile aufklären.
Viel Spaß mit dem Perlentaucher!

Wieder geht ein Seaside-Artikel online. Diesmal trifft es den oft unterschätzen Botschafter. Aber wann genau lohnt es sich den Botschafter zu kaufen und wann sollte man vieloleicht eher auf ihn verzichen. Unsere Dominionblog.de-Community hat sich mal wieder Gedanken über den Botschafter gemacht. Autor kn1tt0r hat den Artikel verfasst und die Community hat ih, wie immer, gut unterstützt.
Das Ergebnis solltet ihr euch am besten sofort anschauen.
Viel Spaß mit dem Botschafter!

Nach der Pause geht es jetzt also weiter mit unseren Strategieartikeln zu den Karten. So langsam bekommen wir alle zusammen und mit dem heutigen von Jaxi geht ein weiterer toller Artikel online. Der Bazar ist keine besonders komplizierte Karte, aber es lohnt sich über sie nachzudenken. Der Artikel hilft euch natürlich dabei eine professionelle Meinung zu bilden.

Viel Spaß mit dem Bazar und einen herzlichen Dank an Jaxi!
Vor Kurzem erreichte mich dieser interessante Erfahrungsbericht, der auch ein gutes Beispiel für die Vielfalt der Spielverläufe ist, die eine Partie Dominion bereithält (die Blütezeit trägt hier dazu bei). Diesen Bericht will ich euch natürlich nicht vorenthalten und vielleicht findet dieser Beitrag ja auch Nachahmer und es gibt weitere kuriose Decks, die ihr so erinnert. Gerne könnt Ihr auch Kommentare dazu schreiben. Der Autor des Artikels ist auch bei uns im Forum unter dem Nick Thinkpositiv unterwegs. Viel Spaß mit dem Beitrag und vielen Dank für die Einsendung.
Es war eines dieser Decks das es erlaubt, im eigenen Zug reichlich Aktionskarten zu spielen Viel +Aktionen und +Karten sind auf den Karten des Decks zu finden.
Ebenso wird eine raue Menge an Platz auf dem Tisch benötigt um die Übersicht über den eigenen Zug zu wahren und nicht selten gerät man in Bedrängnis beim Nachverfolgen wie viele +Aktionen, virtuelle Geld, +Kauf man nun zur Verfügung hat.
Der Urvater ist das Labor.
Inzwischen unterstützen zahlreiche Aktionskarten diese Taktik: Markt, Dorf, Großer Markt, Hausierer, Golem, Thronsaal, Königshof, Arbeiterdorf, Stadt, Werft, Taktiker, usw. Nicht selten stöhnen die Mitspieler über den eigenen – lange andauernden – Spielzug.
In unserem Falle waren es etwa folgende Königreichkarten, die unser Deck bildeten: Golem, Großer Markt, Hausierer, Labor, Königshof, Brücke, irgendein Aktionsgeber (Dorf, Armenviertel, Uni, ich weiß nicht mehr genau)
In der letzten Phase des Spiels war ich etwas “spät dran”, hatte ich mich doch nach den ersten 1-2 Käufen von Provinz/Kolonie der Mitspieler nicht beeindrucken lassen und lieber noch 1-2 Platin in mein Deck gebracht und ein paar der Aktionskarten mit +Karten/+Aktionen nach gelegt. Ich wollte nicht Gefahr zu laufen zu viele Punktekarten im Deck zu haben, die es in den letzten Runden erschweren, die letzten Provinzen/Kolonien kaufen zu können.
Grob verschätzt. Ich kam aufgrund einer unglücklichen Hand eine weitere Runde nicht dazu, Punkte zu kaufen. Aufgrund der Brücke die mit dem Königshof kombiniert ( jede Karte kostet 3 weniger, also Provinz = 5, Kolonie = 8 ) meinen Gegnern bereits viele Punktekarten bescherte, war ich im Zugzwang. Ich hatte die Aussicht auf einen der vorderen Plätze oder gar den Sieg schon aufgegeben, mir wurde klar das ich nur noch 1-2 mal am Zug sein werde, bevor ein leerer Stapel das Spiel beenden würde. Ich ärgerte mich über mein “verschlafen”, ist doch die Entscheidung bzw. das Timing, wann man vom Gestalten des eigenen Decks zum kompromisslosen Punktekauf wechselt eine der (oder gar die?) wichtigste Entscheidung im Spiel, die sorgfältig getroffen werden sollte. Die Spieler vor mir hatten jeweils zwei Kolonien oder Kolonie+Provinz kaufen können.
Ich startete meinen Zug mit Großer Markt und Hausierer und hielt schon eine Brücke auf der Hand. Ein Golem kam dazu und die Hoffnung auf Königshof+Brücke ließ die Hoffnung auf viele Punkte aufflammen. Der Golem brachte Labor und etwas wir Großer Markt/Hausierer hervor. Weitere davon folgten, da mein Deck ja bisher noch keine störenden Punktekarten enthielt. Auf einen weiteren Golem sowie Königshof, 2x Brücke und einige GE hatte ich meine Hand nun gebracht. Aktionen waren noch genug vorhanden. Ich spielte den zweiten Golem und zog einen weiteren Königshof, auf den ich eine Brücke aus der Hand spielte. Jetzt begannen sich schon die Rädchen in meinem Kopf zu drehen, was mit den günstigeren Punktekarten denn so möglich sei. Den noch verbleibenden Königshof habe ich natürlich ebenfalls mit der zweiten Brücke aus der Hand kombiniert. Alles an +Karten war nun ausgeschöpft, die Kaufphase begann.
Auf 22 GE brachte ich es, sowie 6x Brücke (jede Karte kostete also 6 weniger: Provinz = 2, Kolonie = 5). Ich bekam dafür also die letzten 4 Kolonien (20 GE) und 1 Provinz (2 GE). Da die Herzogtümer nur noch 0 GE kosteten und mir bei 6x Brücke sowie 3x Großer Markt noch 5 Käufe (10 gesamt – 5 schon getätigt) verblieben, konnte ich noch 5 Herzogtümer ergattern.
Das machte in Summe 4 x 10 (Kolonie) + 1 x 6 (Provinz) + 5 x 3 (Herzogtum) = 61 Punkte.
Nochmal in Worten: Zehn Punktekarten. Einundsechzig Punkte. In einem Zug.
Ich war ebenso überrascht wie meine Mitspieler und konnte bei der Wertung ganz vorne mitreden.
Das lag natürlich daran, das mir die extrem seltenen Kombination (kein Mitspieler hatte dies zuvor geschafft) von zweimal Königshof+Brücke geglückt war, mit noch genau passend 4 verfügbaren Kolonien.
Nicht zuletzt aufgrund dieses Spieles ist der Königshof in unserer Spielrunde von einem leicht negativen, die Spielbalance verringernden Beigeschmack geprägt.
Bei diesem Artikel dreht sich alles um die lieben Punkte. Ähnlich wie bei den Gärten gibt es die Möglichkeit eine komplette Strategie auf diese Karte auszurichten. Der Weinberg:
Wie auch bei der Gärtenstrategie ist es bei der von Autor kn1tt0r vorgestellten Weinberg-Strategie wichtig, eine gute Unterstützung surch andere Karten zu haben. Wie genau die Strategie aussieht und unter welchen Bedingungen sich die Weinbergstrategie empfiehlt, könnt Ihr jetzt in dem tollen Artikel lesen!
